Liebe  Mitkatzen,

 

ich bin eine Katze, die als Jungtier von etwa 10 Wochen zusammen mit meinen Geschwistern vor gut 13 Jahren an einer Dorfstraße in Schleswig-Holstein ausgesetzt wurde, denn wir wurden völlig verängstig und ohne Mama von 2 Hundehaltern auf ihrem abendlichen Rundgang mit ihren Hunden direkt an der Straße entdeckt und unter großen Problemen (wir hatten Angst: Vor den Hunden, vor den Menschen – kurz: vor Allem!) eingefangen und in das zuständige Tierheim gebracht.

Später wurde festgestellt, dass wir entweder reinrassige oder aber sehr stark geprägte Mischlinge der BKH sind, da wir viele der entsprechende Rassemerkmale aufweisen.

Man ging damals davon aus, dass sich ein sogenannte „Züchter“ eine schnelle Mark verdienen wollten und dabei die Kosten und Mühen der Aufzucht unter- und die Nachfrage überschätzt haben. Uns persönlich im Tierheim abgeben war wohl keine Option. Man hat uns sechs lieber an dieser viel befahrenen Straße ausgesetzt.

Wir haben zwar alle ein schönes Zuhause gefunden (ich hoffe zumindest, dass meine Geschwister es genauso gut getroffen haben wie ich), aber so wie uns geht es tausenden von anderen Katzen! Und das nicht im fernen Ausland mit nicht vorhanden oder mangelnden Tierschutz, sondern auch hier – in Deutschland.

 

Es gibt  die vielen wild lebenden Katzen in unserem Land. Tierschützer schätzen, dass die Anzahl in die Millionen geht!!!!

 

(http://www.t-online.de/lifestyle/tiere/katzen/id_42531134/katzen-millionen-wilder-katzen-leben-in-deutschland-oft-sind-sie-abgemagert-und-krank-.html).

 

Tierschützer bitten seit Jahren darum, dass alle Katzenhalter verpflichtet werden ihre Freigängerkatzen kastrieren zu lassen, aber bisher haben sich nur wenige Kommunen dazu durchgerungen, diesen Wunsch in ihren Kommunalverordnungen zu verankern (überwiegend in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen

 

http://www.tierschutzbund.de/information/hintergrund/heimtiere/katzen/katzenschutz/gemeinden-mit-katzenkastrationspflicht.html).

 

Bei uns in Schleswig-Holstein z. B. haben bislang nur 2 Gemeinden (Ratzeburg und Mölln) dieses Thema überhaupt auf ihre Agenda gesetzt – traurig aber wahr!

Die daraus resultierenden Probleme werden einfach auf die Tierheime und die privaten Tierschützer abgewälzt, die dadurch immer wieder an den Rand ihrer räumlichen und finanziellen Grenzen stoßen und teilweise die Annahme von weiteren Katzen verweigern müssen.

 

Da die Politiker nicht bereit sind, sich mit diesem Thema intensiv zu beschäftigen, müssen wir unsere Zweibeiner ins Gebet nehmen und sie überreden sich für eine Änderung der Lage einzusetzen, denn wir Fellnasen können das leider nicht selbst erledigen.

 

Bittet daher Eure Dosis mal auf den nachstehenden Link zu klicken und sich dort zu registrieren:

 

http://www.tierschutzbund.de/protestieren-katzenschutz.html?tx_pxddmdtsbpetition_petition%5Baction%5D=new&tx_pxddmdtsbpetition_petition%5Bcontroller%5D=Voting&cHash=e0cc2406818f105c66db0c7debea2051

 

Nur die E-Mail-Adresse, sowie Vorname und Nachname sind Pflichtfelder, der Rest ist freiwillig. Nach dem Senden erhält man eine Mail mit dem Inhalt:

Vielen Dank für Ihre Stimmabgabe auf den Seiten des Deutschen Tierschutzbund e. V.

 

Sie haben für eine Petition Ihre Stimme abgegeben. Damit wir diese als gültige Stimmabgabe registrieren können, bestätigen Sie bitte, dass Sie diese Stimmabgabe selbst durchgeführt haben. Klicken Sie dazu bitte auf den nachstehenden Link, vielen Dank!

 

Stimme jetzt bestätigen!

 

und den persönliche Angaben (die man gemacht hat) und das war es dann auch schon!

 

Wer von den Zweibeiner noch mehr helfen möchte, kann  hier (www.tierschutzbund.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Unterschriftenlisten/U_li_Katzenschutzverordnung.pdf)

auch eine Unterschriftenliste ausdrucken und diese von Freunden, Bekannten und Kollegen unterschreiben lassen. Und sagt ihnen, sie sollen sich nicht entmutigen lassen, wenn da ein paar Leute nicht mitmachen wollen und sie vielleicht sogar anfeinden.

Dann wissen Sie gleich, wen sie zukünftig links liegen lassen können, denn dabei trennt sich die Spreu vom Weizen!

Man könnte die Liste z. Bsp. auch bei Tierärzten und Zoofachmärkten mit der Bitte um Unterschriftensammlung deponieren und diese dann wieder einsammeln und versenden.

 

 

Pfote drauf – das hilft !!!!!!!!!!!!

 

Wir Samtpfoten danken Euch